Zimmer Wohngemeinschaft
Das erste Zimmer in einer Wohngemeinschaft - worauf muss ich achten?
Dass sich Studenten nicht in Palästen einquartieren können ist selbstverständlich. Über ein gewisses Maß an Wohnlichkeit sollte jedoch auch die Studentenwohnung beziehungsweise das Zimmer in der Wohngemeinschaft verfügen. Zur Checkliste für die Zimmeranalyse gehören auf alle Fälle folgende Punkte:
• Ist Schimmel vorhanden? Ein Blick in die Fugen der Fensterrahmen und des Badezimmers verrät eine Menge. Sollte es im Zimmer der Wohngemeinschaft komisch riechen (nach Keller) oder die Luftfeuchtigkeit außergewöhnlich hoch sein, dann sollte man Abstand halten. Ein Blick hinter die Gardinen und Schränke verschafft Klarheit.
• Wie laut ist das Zimmer? Gerade aus der behaglichen Kleinstadt in die große City gezogen, hat man für das Zimmer in der Wohngemeinschaft diesen Punkt nicht unbedingt auf dem Zettel. Darum immer die Fenster öffnen und lauschen. Bei Zimmern in Bahnnähe oder an einer großen Straße warten, bis etwas vorbei fährt.
• Kommt die Sonne rein? Bei Besichtigungen im Winter oder am Abend ist manchmal nicht zu erkennen, ob das auserwählte Zimmer in der Wohngemeinschaft nur zur Dunkelkammer taugt oder auch zum Lesen ohne Halogenstrahler geeignet ist. Hier hilft meist nur Nachfragen oder Sonnenstand anhand der Himmelsrichtungen analysieren. Doch vorsichtig, wer zur Besichtigung mit einem Kompass erscheint, wird wahrscheinlich als Freak abgestempelt.
Mietkaution für Zimmer in Wohngemeinschaft
Vermutlich wird die Mietkaution über eine Barkaution gestellt und der Hauptmieter fordert zur anteiligen Kautionszahlung auf. Als Alternative kann jedoch die bestehende Kaution der Wohngemeinschaft in eine studiKaution eingetauscht werden. So zahlen die WG-Bewohner nur einen Anteil an der Bürgschaftssumme und der hohe Betrag an Bargeld entfällt. Mehr Infos zur studiKaution gibt es in den FAQ.